Zu den Klassikern auf deutschen Fensterbänken gehört der Geldbaum, auch Pfennigbaum genannt. Ihren Namen hat die Pflanze von einem alten Aberglauben: So lange der Geldbaum wächst, ist immer genug Geld im Haus. Auch wenn das nur ein Aberglaube ist, lohnt es sich doch, den Geldbaum zu pflegen, denn er kann im Alter eine beachtliche Größe erreichen. Das dürfte auch Anfängern leicht fallen, denn der Geldbaum ist sehr genügsam.
Standort
Crassula ovata gehört zu den Dickblattgewächsen. Seine Heimat ist Afrika, so dass der Geldbaum es auch hier bei uns warm und sonnig haben will. Ein Südfenster ist ideal. Im Sommer kann man dem Dickblatt sogar ein Plätzchen auf dem Balkon oder der Terrasse einräumen. Der Standort sollte allerdings vor praller Mittagssonne und vor Regen geschützt sein. Wenn die Nächte kühler werden, muss die Crassula wieder ins Haus geholt werden. Spätestens aber dann, wenn die Temperaturen sich nachts um fünf Grad herum bewegen.
Pflege
Was das Gießen angeht, ist der Geldbaum ein typischer Vertreter der Sukkulenten. Staunässe mag er gar nicht und reagiert schnell mit Wurzelfäule. Der Geldbaum braucht ein wasserdurchlässiges Substrat und eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies im Topf. Eine Mischung aus Blumenerde und Sand ist ideal. Auch Kakteenerde eignet sich sehr gut.
Im Sommer möchte der Geldbaum nur mäßig gegossen werden. Die oberste Schicht Erde darf ruhig antrocknen – nur darf die Erde nicht dauerhaft komplett durchtrocknen. Das vertragen auch Sukkulenten nicht. Im Winter mag es der Geldbaum etwas kühler und noch trockener. Aber auch jetzt darf die Erde nie ganz austrocknen. In der Hauptwachstumszeit im Frühjahr sollte man dem Gießwasser einmal im Monat etwas Kakteen- Dünger zugeben, damit der Geldbaum genug Nährstoffe bekommt.
Überwintern
Im Winter wechselt der Geldbaum in seine Ruheperiode über. Jetzt darf die Pflanze nur noch sehr wenig gegossen werden. Gerade so viel, dass die Erde nicht völlig austrocknet. Zum Überwintern sind ein heller Platz und eine Temperatur zwischen fünf und zehn Grad perfekt. Dabei gilt: Je kühler die Pflanze steht, desto trockener muss der Boden sein.

