Bambus

Für viele Menschen stellt der Bambus ein faszinierendes Gewächs dar und immer mehr Pflanzenfreunde haben ihren eigenen Bambus im Garten. Bambuspflanzen sind die am schnellsten wachsenden Holzpflanzen der Welt und manche Bambusbäume können eine Höhe von bis zu 38 Metern erreichen. Je nach Erde und Klima wachsen die Bäume pro Tag bis zu 60cm. Das richtige Saatgut besteht dabei aus einem lockeren und sandigen Boden mit einem ph-Wert von maximal 6,8. Darüber hinaus gilt es darauf zu achten, dass der Boden nicht zu feucht ist und aufgrund des Stickstoffentzuges aus der Erde kein Rindenmulch verwendet wird. Rollen sich die Blätter des Bambus, benötigt die Pflanze mehr Wasser. Als immergrüne Pflanze sollte der Bambus auch im frostigsten Winter regelmäßig gegossen werden, zur Not auch mit lauwarmem Wasser. Insbesondere aufgrund des hohen Wasserverbrauches gilt es darauf zu achten, dass der Bambus nicht in staunasse Böden gepflanzt wird.

Insgesamt gibt es 70 Gattungen mit weit über 1000 Bambusarten. Dabei ist es hilfreich zu wissen, dass sich die Pflege der einzelnen Arten nicht grundlegend voneinander unterscheidet. Wer seinen Bambus im Haus hält, sollte ihn ausreichend feucht halten und ihn im Winter nicht zu hohen Temperaturen aussetzen, da es ansonsten zum Befall von Spinnmilben kommen kann. Diese Schädlinge sind durch gängige Präparate für Zierpflanzen leicht zu bekämpfen. Wer seinen Bambus im Garten hat, wird sich dagegen eher mit Blattläusen rumschlagen müssen, die auf die gleiche einfache Art beseitigt werden können.

Am besten entwickeln sich die Pflanzen angeblich in Algerien, aber für den deutschen Pflanzenfreund bewährte sich bislang auch ein windstiller und sonniger Ort.