Geranien
Die Geranie, auch bekannt als Pelargonie, gehört hierzulande zu den beliebtesten Balkonpflanzen. Es gibt kaum einen Balkon, der sich im Sommer nicht mit den ausdauernden Blumen schmückt. Die Geranienpflege ist denkbar einfach und lässt sich auch von ungeübten Gärtnern sicher durchführen. Die Balkonpflanze benötigt nahrhafte Blumenerde und liebt einen Platz in vollsonniger Lage. Besonders auf der Südseite des Hauses ist die Pflanzenbewässerung im Sommer unabdingbar. In den Kunststoff- Blumenkästen staut sich die Hitze und das Substrat trocknet schnell aus. Im Hochsommer benötigt die Geranie 2x täglich Wasser, am besten am frühen Morgen und am späten Abend.
Mit der richtigen Geranienpflege lässt sich die Blühwilligkeit nachhaltig steigern. Dazu gehört das ständige Entfernen abgeblühter Triebe. Die Geranie konzentriert dadurch ihre Kräfte in die Ausbildung neue Blütenstände, was die Blühdauer deutlich verlängert. Regelmäßige Düngergaben, beispielsweise in Form von Flüssigdünger im Gießwasser, gehören ebenfalls zur Geranienpflege und werden von der Pflanze gerne angenommen. Die Geranien sind in verschiedenen Formen und zahllosen Farbvariationen erhältlich. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen stehenden und hängenden Formen. Hängende Geranien wirken als Balkonpflanzen besonders dekorativ. Zur Geranienpflege gehört auch der Schutz vor Blattläusen und Spinnmillben. Entsprechende Mittel sind im Fachhandel erhältlich.
Geranien eignen sich nicht zur Haltung als Zimmerpflanze. Die Lichtverhältnisse im Raum oder an der Fensterbank reichen für ein gesundes Wachstum nicht aus. Die Balkonpflanze ist nicht winterhart und sollte im späten Herbst in den Keller verbracht werden. Ein heller und kalter Standort ist für die Überwinterung ideal. Die Geranienpflege beschränkt sich im Winter auf den Rückschnitt und das Befeuchten des Substrats.
