Kräuter

Besonders in der Küche, oder als Zusatz in Tees und Aufgüssen haben Kräuter seit jeher große Bedeutung für den Menschen gehabt. Leider ist dies in den letzten Jahrzehnten stark in Vergessenheit geraten und erst seit kurzer Zeit wieder etwas in das Zentrum des allgemeinen Interesses der Hobby und Freizeitgärtner gerückt.

Die von uns gepflegten und auch in der Küche genutzten Kräuter beziehen ihre Wirksamkeit aus ihren Blättern, wie etwa die Minze, den Blüten, wie etwa die Nelken oder auch aus den Zwiebeln und Wurzeln, worunter Kräuter wie Zwiebel, Knoblauch oder Rettich fallen. Den meisten Kräutern gemein ist das Vorhandensein intensiv aromatischer ätherischer Öle die ihnen den unverwechselbaren Geschmack verleihen. Um sie in unseren Gärten erfolgreich pflegen zu können, wurde schon seit langem das System der sogenannten Kräuterspirale entwickelt. Diese windet sich als bepflanzbarer Steingarten rund um einen Kegel aus Bauschutt. Mit zunehmender Höhe wird durch eine wachsende Zunahme von Sand im Erdreich ein kontinuierliches Gefälle von einem trocken-sandigen Standort für mediterrane Kräuter an dem Gipfel der Spirale zu einem feucht-humosen Standort an der Basis der Spirale erzeugt. Besonders wenn man an die Kräuterspirale noch einen kleinen Teich anschließt, hat man die Möglichkeit die ganze Bandbreite nutzbarer Kräuter – vom sonnenhungrigen und feuchtigkeitsunverträglichen Thymian bis zur wasserliebenden Brunnenkresse – zu ziehen. Die Kräuter können so in maximaler Platzausbeutung am idealen Standort die schmackhaftesten und aromatischsten Ernteerfolge erzielen. Daher sollte die Kräuterspirale für den Hobbygärtner immer Mittel der Wahl sein sollte Kräuter anzuziehen.

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