Lavendel

Lavendel ist eine sehr beliebte, winterharte Pflanze, die aufgrund ihres schönen Aussehens und herrlichen Duftes gerne gezogen wird. Bekannt ist Lavendel vor allem aufgrund seiner Wirksamkeit in der Vertreibung von Motten. Die Pflanzenpflege ist nicht besonders anspruchsvoll, wenn Sie einige grundlegende Dinge beachten.

Tipps zur Pflege:
Der Lavendel bevorzugt einen hellen, sonnigen Standort und verträgt sowohl Sommer- als auch Wintertemperaturen. Auch bei starkem Frost bedarf es neben einem windgeschützten Ort keinerlei anderer Schutzmaßnahmen.
Nach der Blüte (die meist ab Juli einsetzt) sollten Sie den Lavendel stark zurückschneiden. Wer dies versäumt oder zu spät macht, riskiert eine späte Blüte. Außerdem trägt ein Rückschnitt zu einem buschigeren Wuchs bei und verhindert eine Verkahlung der Pflanze. Die weggeschnittenen Äste eignen sich beispielsweise zum Schutz von anderen, nicht winterharten Pflanzen.
Lavendel liebt kalkhaltigen Boden und gedeiht auch am besten auf ihm. Sollten Sie den ihn im Garten ziehen, empfiehlt es sich einmal im Jahr Gartenkalk anzuwenden, die Pflanze wird es Ihnen danken.

Tipps zur Pflanzenbewässerung:
Lavendel benötigt relativ wenig Wasser und verzeiht es auch, wenn er zwischenzeitlich einmal komplett austrocknet. Wird er zu viel gegossen, beziehungsweise zu nass gehalten, kann es zu einem Pilz- oder Schädlingsbefall kommen. Alle zwei Wochen sollten Sie ihm etwas Dünger gönnen.

Lavendel eignet sich ebenso wie Buchsbaum toll zur Begleitbepflanzung. Im Speziellen ziehen vor allem Rosen großen Nutzen aus dem Lavendel, da dieser viele Schädlinge fern hält.

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