Margeriten

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Margeriten gehören zur großen Familie der Korbblüter. Die zahlreichen Varianten und Züchtungen gehen auf die Wildform der Magerwiesen-Margerite, auch Wiesenwucherblume genannt, zurück. Diese ist – wie der Name schon sagt – eine Staude, die an den Nährstoffgehalt des Bodens geringe Ansprüche stellt.

Größere Ansprüche an die Pflanzenpflege stellen da beispielsweise schon die größeren Gartenstauden, die es auch in gefüllten Sorten und außer der weißen Wildsortenfarbe auch in rosafarbenen, gelben und roten Farbvarianten gibt. Außerdem sehr beliebt: Das Margeriten-Hochstämmchen im Kübel. Möchte man dieses im Innenbereich halten, sollte man bedenken, dass Margeriten eigentlich keine Zimmerpflanzen sind und ihre Winterruhe brauchen.

Man sollte sie also im Winter in einen kühlen, frostfreien Raum stellen, nicht düngen und nur wenig gießen (aber auf keinen Fall austrocknen lassen!). Im Sommer (besonders, wenn der Topf im Freien in der vollen Sonne steht) muss man darauf achten, die Pflanze gut feucht zu halten, denn Margeriten brauchen viel Wasser, aber keine Staunässe. Das Entfernen der verwelkten Blüten verhilft zu stärkerer Blütenneubildung. Während der Vegetationsperiode die Topfpflanzen regelmäßig mit Flüssigdünger düngen – die Gartenstauden lieben humosen, durchlässigen Boden und können z.B. mit reifem Kompost gedüngt werden. Margeriten sind gute, lange haltbare Schnittblumen.

Obwohl es Margeritenarten gibt, aus denen Spritzmittel gegen Schädlinge hergestellt werden, sind Margeriten ironischerweise gerne selbst von schwarzen Blattläusen befallen. Auch vor echtem Mehltau muss man die Margeriten schützen (eben durch das Vermeiden von Staunässe, da es sich ja um eine Pilzerkrankung handelt).

Was den Standort angeht, sind die gezüchteten Margeriten nicht anspruchsvoller, als ihre wilden Verwandten: Sie gedeihen in Sonne und Halbschatten – nur voller Schatten gefällt ihnen nicht.

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