Olivenbaum
Der Olivenbaum gilt seit alters her als eine der wertvollsten Pflanzen. Schon im Alten Orient schätzte man das aus seinen Früchten gewonnene Öl, welches auch heute noch für die verschiedensten Speisen gerne verwendet wird.
Mittlerweile gibt es Olivenbäume auch als Zierpflanze für zuhause. Ein kleiner Olivenbaum als Zimmerpflanze – diese Idee haben immer mehr Menschen. Denn Olivenbäume sind auch in der Pflanzenpflege äußerst einfach zu handhaben. Man kann sagen, dass sie zu den genügsamsten Zimmerpflanzen zählen.
Sie schätzen es allerdings, wenn sie im Sommer draußen auf Balkon oder Terrasse stehen können. Dann liefert der Olivenbaum vermehrt hübsch anzusehende Blüten und später Früchte – die jedoch bei Zierolivenbäumen nicht zum Verspeisen geeignet sind.
Wenn es aber draußen frostig kalt wird, sollte der Olivenbaum nach drinnen gebracht werden. Er ist zwar eine sehr genügsame und robuste Pflanze, aber Minusgrade schaden ihm.
Von der Pflanzenbewässerung her gilt, dass man auf keinen Fall zu viel gießen sollte.
Kurzzeitige Trockenheit kann ein Olivenbaum durchaus gut ertragen. Äußerst schlecht ist dagegen Staunässe, da er dadurch beginnen kann, zu faulen. Also eher moderat gießen und damit völliges Austrocknen vermeiden.
Junge Olivenbaumpflanzen sollten nur sehr schwach gedüngt werden. Ist eine Pflanze bereits zwei Jahre alt, dann kann man sie wöchtlich mit einem normalen Dünger für Blattpflanzen – dennoch eher schwach – düngen. Die insgesamt sehr robuste Olivenbaum Pflanze ist für Schädlinge kaum anfällig.
Bei einem Olivenbaum kann man eigentlich nicht viel falsch machen, hauptsache die sonnenhungrige Pflanze bekommt immer genug Licht. Ohne dieses kann sie leider rasch verkümmern.
