Passionsblume
Die Passionsblume besticht vor allem durch ihre wunderschönen Blüten, die bei einigen Arten bis zu 14 cm Durchmesser erreichen können.
Die meisten Arten der Passionsblume stammen aus Süd- und Mittelamerika. Bei uns sind sie als Kübel- und Balkonpflanzen bekannt und beliebt und ranken sich gerne an diversen Klettergerüsten hoch. Bei der Pflege der Passionsblume sind einige Details zu beachten.
Tipps zur Pflanzenpflege:
Die Passionsblume gilt zwar als winterhart, einige Arten vertragen jedoch keine Minustemperaturen. Deshalb sollten Sie diese Pflanzen am besten in einem großen Topf an einem windgeschützten Standort überwintern. Optimal ist eine Temperatur von 5-12°C, ein möglichst heller Ort und sehr wenig Wasser, da es ansonsten schnell zum Austrieb kommt.
Einige winterharte Arten können auch im Freien überwintert werden. Zu beachten ist dabei Folgendes: Sie müssen an einem geschützten Ort direkt in die Erde gepflanzt werden. Zusätzlich empfiehlt sich, den Boden mit Laub und Ästen zu schützen, um Frost vorzubeugen.
Tipps zum Gießen und Düngen:
Die Pflanzenbewässerung gestaltet sich nicht ganz so einfach wie bei anderen Pflanzen. Da die Passionsblume keine Staunässe verträgt, sollten Sie als unterste Schicht eine Drainage aus Blähton wählen. Darüber kommt nährstoffreiche Erde, welche gleichmäßig feucht zu halten ist.
Die Passionsblume gilt als so genannte Starkzehrer, sie benötigt also viel Dünger. Bei roten Arten kommt es öfters zu einer Aufhellung der Blätter – dem kann durch Düngen mit Eisen vorgebeugt werden.
So vermeiden Sie Schädlinge:
Im Winter darf die Passionsblume auf keinen Fall zu warm stehen, da sich sonst leicht lästige Wollläuse einnisten. Im Sommer sollte hingegen die Luft nicht zu trocken sein, da es sonst zu einem Spinnmilben-Befall kommen kann.

