Schädlinge

Greenfly
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Wer lange Freude an seinen Balkonpflanzen und Zimmerpflanzen haben möchte, muss auch für die geeignete Schädlingsbekämpfung sorgen. Sind Zimmerpflanzen oder Stauden einmal von Schädlingen befallen, braucht man nicht sofort zur chemischen Keule greifen. Vielfach reichen auch biologische Methoden, um das Ungeziefer an der Pflanze zu beseitigen.
Manche Pflanzenkrankheiten sind jedoch so hartnäckig und bedrohlich, dass nur Chemie hilft. Gerade bei Spinnmilben an Zimmerpflanzen hilft Abwischen und regelmäßiges Abbrausen nicht immer. Als Methode zur Vorbeugung von Krankheiten eignen sie sich aber bestens.
Spinnmilben sind Pflanzensauger. Die Milben und ihre Larven halten sich auf der Blattunterseite auf und saugen sich an den Zellen fest. Das Blatt verfärbt sich hell, danach leicht gelbgrün und schließlich rötlich. Schon von weitem kann man die Verfärbung erkennen. Die Blätter werden früher oder später trocken und fallen danach ganz ab. Deutlicher Hinweis auf Spinnmilbenbefall sind die leeren Häute des Blattes und winzige Kotausscheidungen der Schädlinge. Eine Einzelbehandlung betroffener Pflanzen macht wenig Sinn, denn die Schädlinge breiten sich schon bei der kleinsten Luftbewegung auf Nachbarpflanzen aus. Bei allen Pflanzen auf der Fensterbank sollte dann ein chemisches Spinnmilbenpräparat angewendet werden.
Die beliebten Margeriten werden gerne von Blattläusen befallen. Gegen sie hilft eine Lösung aus flüssiger Schmierseife. 15 bis 30 Gramm werden in 1 Liter heißem Wasser aufgelöst.
Auch Wanzen greifen junge Blätter an, indem sie am Pflanzensaft saugen. Berührt man die Pflanze, lassen sich die Tiere sofort fallen. Die Bekämpfung dieser Schädlinge ist schwierig. Eine Behandlung mit Neembaumöl, einmal alle zwei bis drei Wochen angewendet, hat jedoch Erfolg gezeigt.

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