Stauden

Stauden mit ihrer Vielfalt an Blüten und der vergleichsweise langen Lebensdauer sind in den letzten Jahren immer unverzichtbarer für die Gestaltung des Gartens geworden. Durch ihr großes Spektrum an Formen, Farben, aber auch Düften, den Varianten von groß bis klein und all ihren Unterarten sind die Stauden geradezu prädestiniert für eine kreative Gartengestaltung.

Bevor ein Garten mit den verschiedensten Stauden angelegt wird, sollte sich der Gartenfreund über die Bodenanforderungen, das Wachstumsverhalten und die Größe der Pflanzen, die Pflanztechnik, die Pflanzenpflege, sowie die Düngung des Bodens informieren. So dürfen zum Beispiel die Pflanzen nicht zu eng gesetzt werden, um die Entwicklung nicht negativ zu beeinflussen und die Düngemittel sollten gezielt ausgesucht werden. Da die Stauden in einer unendlichen Vielzahl mit unterschiedlichen Bedürfnissen vorhanden sind, sollte sich der Gartenfreund von einem Spezialisten beraten lassen. Günstig ist, dem Boden vor der Beschickung mit dem Setzling oder dem Saatgut Grünschnitt, Laub und Kompost zuzuführen. Eine gute Bewässerung nach dem pflanzen ist unerlässlich, um einen schnellen Kontakt mit der Erde herzustellen.

Ab November gibt es in einigen Gegenden Deutschlands gärtnerischen Hochalarm, denn es muss an den Winterschutz für empfindliche Stauden gedacht werden. Also Knollen aus der Erde, reinigen und ab in einen kühlen aber frostfreien Raum, der auch nicht all zu hell ist. Winterharte Stauden können dagegen ihren Standplatz behalten, sollen aber locker mit Tannenreisig, oder ähnlichem abgedeckt werden. Folien sind nicht zu empfehlen, da sie zu dicht abschließen und die Pflanze dann erstickt und verfault.

Hat man alles richtig gemacht und die Stauden gut über den Winter gebracht, beginnt die Belohnung bereits im Frühjahr und die Primeln, Blaukissen und viele mehr bedanken sich durch erste farbenfrohe Blüten.

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