Zimmerpflanzen

Sie lieben Zimmerpflanzen, aber Ihnen fehlt der sprichwörtliche “grüne Daumen”? Das lässt sich ändern! Wenn Ihre ehemals grünen Schützlinge Ihnen Ihre bisherigen Versuche in Sachen Pflanzenpflege eher verübelt haben, sollten Sie sich einfach ein wenig mit den persönlichen Vorlieben der einzelnen Gewächse beschäftigen. Hier geben schon die den Pflanzen beim Kauf beigefügten Pflege-Schildchen erste Hilfestellung: Wie viel Licht und Wasser benötigt die Pflanze? Wann blüht sie und wie groß wird sie werden? All diese Hinweise sollten bei Standortwahl und Pflege berücksichtigt werden. Denn steht eine Zimmerpflanze zu dunkel, im Durchzug oder ertrinkt aufgrund zu gut gemeinter Pflanzenbewässerung, werden Sie nicht lange Freude an ihr haben. Auch ein zu kleiner Blumentopf, oder übermäßiges Düngen können aus Ihrer Fensterbank schnell eine öde Wüstenlandschaft machen.

Etwas schwieriger als die bloße Pflege, ist die Nachzucht von Zimmerpflanzen. Wer kein Vermögen im Gartencenter lassen will, kann seine Zimmerpflanzen mit entsprechendem Saatgut aber durchaus selbst ziehen. Gute Anzuchterde, regelmäßige Pflanzenbewässerung und ein heller, nicht zu kühler Raum sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein Gedeihen der Jungpflanzen. Ob Hobbygärtner beim Saatgut auf abgepackte Ware aus dem Fachhandel, oder auf selbst gesammelte Ableger setzen, hat in aller Regel keine nennenswerten Auswirkungen auf das Ergebnis.

Wenn Sie sicherheitshalber auch noch mit Ihren Blumen reden möchten, steht Ihnen das selbstverständlich frei. Für den Anfang ist mit ausreichend Wasser, Licht und geeigneter Erde aber das Notwendige getan. Und falls eine Pflanze dennoch einmal kränkelt, hilft meist ein kurzer Plausch mit der Floristin im Blumenladen, um auch botanische Sorgenkinder wieder aufzupäppeln.

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